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By Blog-Autor/in


SCHÖN WAR´S... UND ANSTRENGEND *G*

So, da bin ich wieder - heile zurückgekehrt von der 14-tägigen Norwegen - Finnland - Schweden - Busrundreise, die ich zusammen mit meiner Mutter und ihrer Freundin gemacht habe. Es war echt anstrengend; wir haben mit dem Bus 5.808 km abgerissen, die Wasserstrecken nicht mitgerechnet.



(Die Karte habe ich mal so locker zusammengeschustert; ist nix für geographisch geschulte Augen! .)


Montag, 30.06.08: Kiel - Oslo

Zunächst sind wir mit dem Bus nach Kiel gefahren. Es war toll, dass das richtig gut organisiert war und wir nicht endlos durch die Käffer zockeln und Leute einsammeln mußten; ruckzuck saßen alle 37 Reiseteilnehmer gut gelaunt im supermodernen Reisebus und konnten schon bald die Seeluft in Kiel schnuppern. Dann ging es auf die Fähre... Wow! Wir sind mit der M/S Color Magic über Nacht von Kiel nach Oslo gefahren, und dieses Schiff war echt ein Erlebnis!

Unsere Kabine:




Ein letzter Blick auf Kiel:




Vorbei an Laboe. Dorthin habe ich als Kind mit meinen Eltern öfters Ausflüge gemacht:




Die Shopping- und Erlebnismeile auf der Color Magic:




An einem einzigen Abend gab es in dieser Einkaufspassage mehrere Lightshows, Tanzvorführungen, Paraden für die Kinder usw.
Die Fensterläden links und rechts oben gehören zu den Innenkabinen. Am nächsten Morgen wurde der ganze Aufenthaltsbereich im Inneren des Schiffes von Vogelgezwitscher vom Band beschallt! Natürlich alles ein wenig kitschig, aber irgendwie auch superschön .

Der Bord-Club, venezianisch und plüschig (die Lümmelecke in königsblau und gold habe ich leider nicht fotografiert *lol*):




Das noble Bord-Restaurant mit seinem wunderschönen Panoramafenster:






Das große Achterndeck läßt sich zum Sonnen oder auch mal als Hubschrauber-Landeplatz nutzen:




Ich Spielkind mußte natürlich auf der Glasbrücke auf Deck 10 herumhüppen:




Die verschiedenen Decks hat man mit runden Aussichtsfahrstühlen aus Glas und Messing erreicht... ein wunderbares Spielzeug!

Am Dienstag dann der letzte Blick auf das schöne Schiff...




...und der erste Blick auf Oslo:




Dienstag, 01.07.08: Oslo - Hamar

Morgens in Oslo haben wir erst mal unseren norwegischen Reiseleiter eingesammelt, der uns die folgenden 2 Wochen begleiten sollte. Wir haben mit ihm eine Stadtrundfahrt durch Oslo gemacht und schon mal so einige interessante Eindrücke gesammelt.

Spannend fand ich den Vigelandpark, in dem wir uns bei strahlendem Sonnenschein die Füße vertreten konnten. Der Park ist sehr großzügig angelegt und wurde von dem Künstler Gustav Vigeland gestaltet. Er hat eine Unmenge Skulpturen für diesen Park geschaffen; alles dreht sich um das Thema "Zyklus des Lebens" und man könnte hier endlos stöbern. Hier gibt es noch mehr schöne Bilder und ein paar Infos.







Klasse fand ich auch den Abstecher in zwei kleine Museen.

Zuerst ging es in das Wikingerschiffmuseum, in dem beeindruckende Handwerkskunst zu bestaunen war und mir farbenfrohe Geschichten über diese wilden Kämpfer und Weltenbummler durch den Kopf gingen .

Hier ein sagenhafter Wagen aus Holz, der als Grabbeigabe in der Erde die Jahrhunderte überdauert hat:




Direkt neben dem Wikingerschiffmuseum steht das Museum, das das Polarschiff "Fram" beherbergt. Sehr beeindruckend, was diese tollkühnen Forscher damals auf sich genommen haben... ich bin, teilweise gebückt (obwohl ich relativ klein bin!) in dem Schiff herumgekraxelt und habe tapfer meine Platzangst bekämpft. Unvorstellbar, sich in diesem Kahn mit einem Dutzend Forschern auf einer Expedition durchs Packeis zu wühlen - mit ungewissem Ziel...









Nach diesem kurzen Rundumblick in Oslo war es dann Zeit, zum Übernachtungsort Hamar weiterzufahren. Wir waren ja schliesslich nicht zum Spaß hier !

Mittwoch, 02.07.08: Hamar - Gudbrandsdal - Trondheim/Hell

Ab jetzt war fahren, fahren, fahren angesagt. Wir sind meistens 1 bis 2 Stunden vorm Abendessen im Hotel angekommen. Dann wurden die Zimmer bezogen, wir haben uns frisch gemacht und ein wenig das Hotel bzw. die Umgebung erkundet. Das Abendessen war meistens ein Höhepunkt; ich habe noch nie sooo viel Lachs in sooo vielen köstlichen Variationen gegessen. Natürlich habe ich auf dieser Reise zugenommen... *seufz*.
Nach dem Essen war ein Spaziergang unbedingt nötig, und dann musste man sich schon wieder seine Klamotten für den nächsten Tag zurechtlegen, ggf. dem ganzen Kram im Koffer wieder neu ordnen, duschen, ins Bett plumsen... dann war es meistens schon recht spät. Oft konnte ich nicht so gut schlafen, weil ich mit Hotelbetten immer so meine Schwierigkeiten habe - und die Mitternachtssonne tat ihr Übriges. Ist schon witzig, wenn einem nachts um 2 Uhr die Sonne ins Zimmer scheint, weil im Fenstervorhang ein Loch ist .
Morgens mußten wir meist früh raus, so dass ich meine Tiefschlafphasen letztlich auf die Busfahrt verlegt habe und damit leider vieles von den schönen Landschaften schlichtweg verpennt habe.

Abstecher in Lillehammer:




Eine typische norwegische Stabkirche:




Blick aus dem Busfenster auf die vorbeiziehende Landschaft




Der Nidarosdom in Trondheim, eine der bedeutendsten Kathedralen Norwegens:






So bedeutend und geschichtsträchtig der Nidarosdom auch sein mag... sein Inneres fand ich persönlich SEHR düster. Es gibt schöne, bunte Fenster, die allerdings zu dunkel geraten sind und somit auch nur wenig Licht in das massive Gemäuer lassen.

Donnerstag, 03.07.08: Trondheim - Sandnessjøn

Bilder von unterwegs:






Freitag, 04.07.08: Sandnessjøn - Polarkreis - Bodø

Ich hätte nie gedacht, dass es am Polarkreis so herrlich sonnig und warm sein würde; wozu hatte ich eigentlich all die warmen Pullis mitgeschleppt??






Und weiter gings...






Als wir abends in Bodø noch ein wenig spazieren gegangen sind, habe ich meine Nase zu tief in einen wunderschönen Fliederbusch gesteckt und mir damit einen unerwartet heftigen Heuschnupfen-Anfall eingehandelt. Ich weiss nicht, wie ich das wieder hingekriegt habe, denn ich habe eigentlich schon seit langem keine Allergie-Probleme mehr gehabt... jedenfalls ist der Heuschnupfen dann seltsamerweise über Nacht in eine Erkältung umgeschlagen und mir gings relativ kodderig. Dabei mussten wir am nächsten morgen wirklich seeehr früh raus, denn es sollte zu den Lofoten gehen und wir mussten 2 Fähren kriegen, die wir auf keinen Fall verpassen durften.
Auf einer der Fähren hatten wir dann auch noch relativ hohen Seegang, so dass die Crew Spucktüten verteilen musste. Das war nicht sehr erbaulich, aber ich habe tapfer durchgehalten *bg*.

Samstag, 05.07.08: Bodø - Lofoten - Harstadt













Sonntag, 06.07.08: Harstadt - Tromsø

Endlich eine Fahrt mit dem Postschiff, auf der Hurtigruten-Etappe von Harstadt nach Tromsø! Der Bus hat uns morgens (wieder einmal früh aufstehen...) zum Schiff gebracht, während er die Strecke über Land genommen hat. Wir sind mit der Richard With gefahren und es war einfach nur toll.















Die wagemutigen Gäste konnten sich bei der Polartaufe vom Kapitän persönlich eine Kelle Eiswasser in den Nacken schütten lassen; zur Belohnung gabs ein Schnäpsken . Ich habe mich aufs Fotografieren beschränkt und die anderen mal machen lassen...








Die Eismeerkathedrale in Tromsø:






Montag, 07.07.08: Tromsø - Honningsvåg - Nordkapausflug

Impressionen...















Ein Lager der Samen:






Auf der Nordkap-Insel Magerøya haben wir die Künstlerin Eva Schmutterer in ihrer Galerie besucht. Sie stammt aus Deutschland, ist mit einem Norweger verheiratet und konnte uns aus erster Hand vom Leben in ihrem kleinen Fischerdorf im hohen Norden berichten. Ich fand den Gedanken an die Polarnacht - hier oben ist es 2 volle Monate, von Mitte November bis Mitte Januar, durchgehend absolut finster - ziemlich bedrückend. Umso mehr hat mir das sonnige Wesen dieser Frau und die liebevolle Sichtweise auf ihre wirklich sehr rauhe und karge neue Heimat imponiert. Ausserdem sind ihre Collagen einfach klasse; ein Besuch auf ihrer Homepage lohnt sich !

Über das Nordkap selbst habe ich mir eigentlich nie Gedanken gemacht... Als ich aber schliesslich auf diesem Plateau stand, Richtung Norden schaute und mir bewusst wurde, das vor mir nur noch das Eismeer und der Nordpol lagen, hat mich die besondere Mystik dieses Ortes dann doch erwischt...

Das Wetter war typisch fürs Nordkap; Nebel und Nieselregen.



Blick in eine tiefe, schmale Schlucht:



Die Nordkap-Halle:



In der Nordkap-Halle befindet sich die nördlichste ökumenische Kapelle:



Das Nordkap war schon immer ein Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt; 1907 war König Chulalongkorn von Siam (heute Thailand) hier:




Dienstag, 08.07.08: Honningsvåg - Karasjok - Saariselkä

Länderwechsel: von Norwegen nach Finnland. Ich war erstaunt, wie sehr sich die Landschaft veränderte, kaum dass wir die Grenze hinter uns gelassen hatten. In Norwegen gab es mehr Felsen, dunkle Wälder und kurvenreiche Straßen, in Finnland war der Boden plötzlich flach und sandig, mit lichten Wäldern bedeckt und es ging schnurstracks geradeaus. Eins ist in beiden Ländern anscheinend gleich: man hält möglichst viieel Abstand zu den Nachbarn *g*.















Mittwoch, 09.07.08: Saariselkä - Kuusamo

Eine kleine, finnische Holzkapelle (beim Fotografieren muss ich wohl schief gestanden haben ):






Da der Weihnachtsmann in Finnland am Polarkreis wohnt, haben wir ihn bei dieser Gelegenheit auch gleich mal besucht .












Hier gehts in sein Büro... wo man schliesslich mit Herrn Weihnachtsmann persönlich fotografiert wurde.




Im Weihnachtsmanndorf war natürlich alles ein bisschen kitschig aufgemacht und sehr auf Konsum ausgelegt (NATÜRLICH konnte man hier Weihnachtsschmuck und -geschenke ohne Ende kaufen), aber andererseits hatte das Ganze auch was Nettes an sich. Man kann im Weihnachtsmannbüro Karten hinterlegen, die von dort aus pünktlich zu Weihnachten in alle Welt versendet werden. Eine schöne Idee... aber zum spontanen Abwickeln meiner ganzen Weihnachtspost hatte ich dann doch keine Lust - und keine Zeit!

Donnerstag, 10.07.08: Kuusamo - Jyväskylä

Am Wegesrand stand plötzlich Das Stille Volk, eine interessante Kunst-Installation.




Ein absolutes Rätsel ist für mich die finnische Sprache geblieben; ich glaube, die könnte ich nie lernen *g*. Beim Norwegischen dagegen kann man das Eine oder Andere noch ganz gut ableiten.

Unser Reiseleiter hat uns eine kleine Liste mit Vokabeln gegeben; hier ist eine Kostprobe:

DEUTSCH:

eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn
Guten Tag
Auf Wiedersehen

NORWEGISCH:

en, to, tre, fire, fem, seks, syv, åtte, ni, ti
God dag
på gjensyn

FINNISCH:

yksi, kaksi, kolme, neljä, viisi, kuusi, seitsemän, kahdeksan, yhdeksän, kymmenen
hyvää päivää
näkemiin

Freitag, 11.07.08: Jyväskylä - Helsinki - Turku - Stockholm

Vormittags ging die Fahrt am Päijanne-See entlang, nachmittags waren wir schon in Helsinki und hatten dort eine Stadtbesichtigung. Im Hafen machte ich dann noch Bekanntschaft mit den SEHR frechen Möwen - eine hat sich mit der Hälfte von meinem Eis davon gemacht (dabei haben wir mit mehreren Leuten dicht zusammen gestanden, aber der Monstervogel hat sich einfach im Sturzflug dazwischen gequetscht). Unglaublich.

Der Dom von Helsinki:




Hier kann jeder seine Teppiche waschen - eine praktische Einrichtung, die gern genutzt wird:






Die finnisch-orthodoxe Kathedrale von Helsinki:










Aber die Kirche, die mich wirklich sehr beeindruckt hat mit ihrer ganz besonderen Atmosphäre war die Felsenkirche! Von aussen ganz unscheinbar mit einem von Beton eingefassten Eingang, ist sie direkt in den Naturfelsen hineingesprengt worden. Die runde Kuppel besteht aus einem Kupferdraht; ich glaube, der ist 2 km lang (oder so... *g*).












Abends gings dann auf die Fähre, die uns über Nacht von Helsinki nach Stockholm gebracht hat.

Samstag, 12.07.08: Stockholm - Göteborg

Nach einem ausgiebigen Frühstück an Bord der Fähre wartete schon wieder die nächste Stadtrundfahrt auf uns; dieses Mal in Stockholm.

Das Schloß:






Diese Häuserfront ist ein vielfotografiertes Markenzeichen der Stadt:




Das Stadthaus von Stockholm. Ein auf "alt" gestylter, moderner Bau, in dem u.a. die Feier nach der Nobelpreisverleihung stattfindet. Die Architektur fand ich sehr interessant; das Gebäude macht was her.






Sonntag, 13.07.08: Göteborg - Kiel

Abends in Göteborg gings auf die nächste Fähre, die uns in der Nacht wieder nach Deutschland brachte.

Zum Glück kamen wir schon gegen Mittag zu Hause an, so dass ich wenigstens noch einen halben Tag zum Ausspannen hatte, denn am Montag war schon wieder Arbeiten angesagt.

All die Eindrücke der Reise muss ich jetzt erst mal langsam sacken lassen...

27.7.08 21:59


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